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Innovation für ein nachhaltiges Gesundheitssystem

Ambulante Pflege neu gedacht: Pflegefachpersonen koordinieren das Umfeld ihrer Klientinnen und Klienten mithilfe einer digitalen Lösung.

Adalbert Koch, Gründer und Geschäftsführer Seneca Care

27. Februar 2026

Die ambulante Langzeitpflege steht doppelt unter Druck: Die demografische Entwicklung lässt den Bedarf steigen, gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel. Damit die Versorgung auch künftig gesichert bleibt, braucht es Ansätze, die Qualität, Kosteneffizienz und Menschlichkeit verbinden. Hier setzt unser Ansatz als private, bereits in den Kantonen Zug, Bern und Zürich zugelassene Spitex-Organisation an.

Pflegefachpersonen erweitern ihre Rolle: Sie werden zu Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanagern, die mit Eigenverantwortung das Umfeld der Klientinnen und Klienten aktiv einbeziehen – Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten oder stationäre Einrichtungen. Die von Seneca Care entwickelte digitale Applikation ist ihr Werkzeug, um Koordination und Verantwortung im Netzwerk zu stärken. Sie vereinfacht Abläufe, reduziert Komplexität und macht Pflege steuerbar als integrierter Gesamtprozess.

Ein bewährtes Konzept

Die Pflegefachpersonen begleiten ihre Klientinnen und Klienten über den gesamten Pflegeprozess hinweg (End-to-End). Dabei gehen sie auf deren jeweilige Situation ein, beziehen das gesamte Netzwerk systematisch mit ein und richten ihre Tätigkeiten an messbaren Pflegezielen aus. Die Applikation wurde von Beginn an mit Pflegefachpersonen entwickelt, um selbstbestimmtes Arbeiten zu ermöglichen und pflegeadminis­trative Abläufe einfach zu halten.

Die Wirksamkeit solcher Konzepte ist belegt: Als Kooperationspartner von Buurtzorg, einer selbstorganisierten Form der ambulanten Pflege, greifen wir auf fast 20 Jahre Erfahrung zurück. In den Niederlanden haben rund 15 000 Pflegefachpersonen gemeinsam mit Tausenden Klientinnen und Klienten sowie deren Umfeld gezeigt, dass dieses Modell zu hoher Zufriedenheit und besserer Versorgungsqualität bei gleichen oder tieferen Kosten führen kann. Auch die Finanzierung der ambulanten Pflegekosten hat Buurtzorg transformiert: Krankenkassen vergüten Pflegeleistungen auf Fallbasis – weg von kleinteiligen Tarifen, hin zu einer partnerschaftlichen Steuerung von Kosten und Qualität. Diese enge Zusammenarbeit von Leistungserbringern und Versicherern eröffnet Raum für kontinuierliche Innovation, die direkt im Versorgungssystem wirkt.

Eine ähnliche partnerschaftliche Zusammenarbeit ist auch in der Schweiz denkbar und könnte Impulse geben, um Kosten und Qualität im Gesundheitswesen systematisch in Beziehung zu setzen – und so weitere Innovationen zu ermöglichen. Seneca Care ist daran, ein solches Modell in der Schweiz zu etablieren – unterstützt durch den Future of Health Grant der CSS und der Stiftung EPFL Plus. 

Adalbert Koch

Gründer und Geschäftsführer Seneca Care

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